Sunday, 25. June 2017
Gemeinde


Kappeler Brücke

Siedlung und Wohnung

Der heutige Ort wird gebildet durch die früher selbständigen Orte Ulmet (links des Glanes) und das rechts des Glanes gelegene Pielsbach. Bei den beiden Ortsteilen handelte es sich um Haufensiedlungen, die sich eng an Glan und Pielsbach anschmiegen und sich erst in neuester Zeit mit fünf Neubaugebieten abseits des Glans ausdehnten. Ulmet, früher ein reiches Bauerndorf, war vor dem Dreißigjährigen Krieg die größte und beherrschende Gemeinde im mittleren Glantal und Sitz eines Unteramtes. Die Gemarkung reichte bis nahe an die Ortslagen der Nachbardörfer Erdesbach, Oberalben-Mayweilerhof und Rathsweiler. Seine beherrschende Stellung konnte der Ort bis ins 19. Jahrhundert behaupten. In den "Gemälden aus Rheinbaiern 1817" von P. A. Paule werden beispielsweise für Ulmet 495 Einwohner, für das heute wesentlich größere Altenglan aber nur 403 Einwohner angegeben.

Die alten Verkehrswege, größtenteils in römische und keltische Zeit zurückgehend, mieden die Täler, welche von Hochwasser und von feindlichen Übergriffen bedroht waren und auch keine Übersicht boten. Bei Ulmet traf sich eine von Kaiserslautern über Bosenbach und die Ulmeter Gewanne "Pilgerhausen" kommende Heerstraße mit der von der Lichtenburg über den Mayweilerhof nach Rathsweiler absteigende und vom Neuwirtshaus (Gemeinde Niederalben) über Ohlscheid und Schweinschied in Richtung Kreuznach verlaufende Römerstraße. Diese Straße hatte beim Mayweilerhof eine Abzweigung nach Ulmet zur Glanüberquerung und zum Anschluss an eine weitere Straße, die in Nord-Süd-Richtung verlief.

Wüstungen

Es ist verständlich, dass im Bereich der verhältnismäßig großen Gemarkung von Ulmet in früherer Zeit Siedlungen bestanden hatten, die inzwischen untergegangen sind. So erschien lange vor Ulmet die Bezeichnung Flurskappeln in den Urkunden (11. Jhd.), ein wahrscheinlich winziges Dorf (Kirche mit Pfarrhaus, Wohnhaus des Grundherrn und Gesindehäuser), das im Bereich der heute noch bestehenden Flurskapelle zu suchen ist.

Weiter werden erstmals in der bekannten Heinrichurkunde von 1364 die Orte Pielsbach (auch Pilsbach, Pelsbach) Katzenbach, Pilgershausen, und Trudenberg erstmals genannt. Pielsbach war ein eigenes Dorf, das bereits während des Mittelalters in Ulmet selbst aufgegangen ist, und das auch heute noch als Ortsteil bezeichnet wird. Katzenbach lag in Glannähe zwischen Ulmet und Erdesbach, es wird später eine Katzenbacher Mühle genannt. Pilgershausen lag auf der Höhe nordöstlich von Ulmet, etwa im Bereich des inzwischen neu gegründeten Pilgerhofes. Die Lage des Ortes Trudenberg ist schwer zu bestimmen. Er muss ebenfalls zwischen Ulmet und Gumbsweiler gelegen haben, vielleicht im Bereich des heutigen "Freudenwaldes".

Alle diese Orte waren schon vor dem Dreißigjährigen Krieg untergegangen. Mit Sicherheit im Dreißigjährigen Krieg verschwand der Ort Brücken, der von Flurskappeln aus gesehen auf dem anderen Ufer des Glans lag. Dieser Ort war zeitweise Sitz des veldenzischen Unteramtes, bei ihm kam es zu der im Jahr 1633 zu der so genannten Schlacht bei Brücken. Urkunden des 15. und 16. Jahrhunderts erwähnen die Weinberge an den heute bewaldeten Südostabhängen der Weinberge bei Brücken.

Name

Ulmet als eine keltische Gründung trägt einen Ortsnamen keltischer Herkunft , gleich den Namen von Kusel (Cosla) und Altenglan (Gleni). Auch der Flussname Glan ist keltischer Herkunft.

In einer Urkunde des Klosters Remigiusberg von 1267 erscheint der Name Ulmet zum ersten Mal, und zwar als Olmone. (Remling 1856 S. 89, Beilage 9). Weitere Namensformen sind: 1364 Olmut, 1387 Olmüth, 1416 Olmud, 1422 Olmaon, Olmont, 1436 Olmudt, 1446 Olmut, 1456 Ollemont, 1460 Olmud und Olmudt, 1477 Olmuett, 1480 Olmüt, 1544 Olmeth, 1588 Ulmeth, Ulmüth, 1634 wieder Olmeth, 1756 Ulmeth und etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts, durch Wegfall des h am Namensende, endlich mit der heutigen Schreibweise. Man sollte hierbei bedenken, dass unterschiedliche Schreibweisen oft auf die Unbedachtheit fürstlicher Schreiber zurückzuführen sind.

Der auf der rechten Glanseite liegende Ortsteil Pielsbach war bis in das 14. Jahrhundert hinein ein selbstständiger Ort. Er erstreckt sich entlang des in den Glan mündenden gleichnamigen Baches und hieß nach ältesten Überlieferungen Pelsbach/Pilsbach (1364), Pelesbach (1381), Pilßbach (1433), Pielsbach (1585). Der gleichnamige Bach erscheint in den Jahren 1585-1588 ebenfalls als Pielsbach. Dolch und Greule führen diesen Namen auf einen vorgermanischen Gewässernamen "Pelisa" zurück, dem in germanisch-deutscher Zeit das Grundwort -bach angefügt wurde.

Gemarkung

Die Gemeinde bot in früheren Zeiten mit ihrer verhältnismäßig großen Gemarkung und fruchtbarem Ackerland im Osten und Westen und großem Wiesengelände in der weiträumigen Glantallage der bäuerlichen Bewirtschaftung, dem Ackerbau und der Viehzucht alle Vorteile. So entwickelte sich Ulmet bis zum 20. Jahrhundert zu einem ansehnlichen Bauerndorf. Der Verlust weiträumiger Ländereien im Westen an den Truppenübungsplatz Baumholder und im Südwesten an die NATO-Pipeline beeinträchtigte die Bewirtschaftung und verminderte den unter dem Pflug liegenden Grund und Boden um 164 Hektar. Dieser erhebliche Landverlust sowie die anderen hinlänglich bekannten Entwicklungen in der Industriegesellschaft und auch der Nachkriegszeit führten zum Erliegen fast aller landwirtschaftlichen Groß- und Kleinbetriebe. Nur noch eine Bauernfamilie, vorwiegend Ackerbau betreibend, bewirtschaftet heute noch Eigenland und große Zupachtungsflächen. Wenige Nebenerwerbsbetriebe bestehen noch zum Anbau von Eigenbedarf. Ein Glück für die Gemarkung ist, dass sich im Ort ein rühriger Schafhalterverein etablierte. Dessen zahlreiche Nebenerwerbsschafhalter mit ihren kleinen bis mittleren Herden verhindern die gänzliche Versteppung der Gemarkung.

Vorgeschichte und Römerzeit

Folgende Funde im Bereich der Gemarkung weisen auf eine frühe Besiedlung hin.

1. Das Fragment eines kleinen vierseitigen Steinbeiles mit fehlendem Nacken aus schwarzem Gestein mit einer Länge von noch 2,7 cm wurde in der Gewanne "Seiters" gefunden. Verbleib: Historischen Museum Speyer (15. 4.1922).

2. Nach dem Zweiten Weltkrieg (1948) wurde in dem Walddistrikt "Ruth", in unmittelbarer Nähe der Grenze zum Truppenübungsplatz unweit der vorbeiführenden Römerstraße unterhalb des "Wartekopfes" ein vorgeschichtliches Grab entdeckt. Es hat einen Durchmesser von über 30 Metern, ist rund bis oval, in der Mitte erhaben und an der jetzt stark bewachsenen Oberfläche systematisch mit großen ausgesuchten Steinen "bestückt". Nach Dr. Sprater handelt es sich um ein Keltengrab, es wurde in die Kartei beim Historischen Museum in Speyer aufgenommen. Die Grabanlage wurde nicht geöffnet, sondern in ihrem Urzustand belassen. Artefakte aus der Römerzeit wurden zahlreich in den benachbarten Gemarkungen gefunden.
Spolien aus der Römerzeit blieben im Mauerwerk der Evangelischen Kirche (Flurskapelle) erhalten.


Römische Spolie

Mittelalter

Ulmet gehört zu den ältesten Siedlungen im Glangebiet. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte schon 932/952 im Nachtrag zum Polyptychon von St. Remi, wobei ein Ort Kapellen genannt wurde, gemeint war die heute noch bestehende Flurskapelle, damals der Mittelpunkt eines großen Kirchspiels. Im frühen 12. Jahrhundert kam der Ort zur Grafschaft Veldenz, deren Grafen eine Schutzvogtei über das so genannte Remigiusland ausübten. 1444 begründete Pfalzgraf Stephan von der Kurpfalz in der Zusammenfassung mit Veldenz, weiteren eigenen Besitztümern und der Grafschaft Zweibrücken die neue Grafschaft Pfalz-Zweibrücken, die später allgemein als Herzogtum bezeichnet wurde. Ulmet lag bis zur Besetzung des linksrheinischen deutschen Gebietes durch die Truppen der Französischen Revolution innerhalb dieses Herzogtums Zweibrücken, wobei zeitweise Ulmet selbst, zeitweise auch der Ortsteil Pilsbach rechts des Glans Mittelpunkt eines zweibrückischen Unteramtes waren.

Neuzeit

Die gegebenen Verhältnisse blieben über den Dreißigjährigen Krieg hinaus bis zum Ende des Herzogtums im Zuge der Französischen Revolution bestehen. 1633 kam es während des 30-jährigen Krieges bei der Wüstung Brücken zu einem Gefecht beim Schanzergraben, in dem die spanischen Truppen der kaiserlichen Armee von den Truppen der Union unter dem Befehl des Rheingrafen Otto vernichtend geschlagen und zum Rückzug aus der Pfalz und dem gesamten linken Rheinufer gezwungen wurden. Die Spanier verloren hierbei ihre gesamte Bagage, und 1500 Söldner gerieten in Gefangenschaft. 1635 wurde Ulmet durch die kroatischen Söldner der kaiserlichen Armee niedergebrannt. Ein Teil der Bevölkerung rettete sich mit ihrem Pfarrer Suevas auf die Burg Lichtenberg. Alle Einwohner, die sich nicht auf der Burg in Sicherheit gebracht hatten, wurden ermordet. Am Ende des Krieges war der Ort fast menschenleer. Die Bevölkerung wuchs nur langsam wieder an, vor allem durch Zuwanderungen, aber auch wegen der guten landwirtschaftlichen Voraussetzungen. Neue Schicksalschläge erfolgten im ausgehenden 16. Jahrhundert durch die Eroberungskriege des französischen Königs Ludwig XIV. Erst im 18. Jahrhundert setzte eine fortdauernde Epoche der Konsolidierung ein, und es kam zu ersten Auswanderungen. 1761 erbauten die Ulmeter Bürger ein Rathaus. Als Folge der Französischen Revolution und der Annektion des linksrheinischen Gebietes durch Frankreich wurde am 23. Januar 1798 die Verwaltungsstruktur dieses besetzten Gebietes geändert. Der größte Teil des Unteramtes Ulmet kam zum Saardepartement, Arrondissement Birkenfeld, Canton Kusel. Ulmet wurde Sitz der Bürgermeisterei (Mairie) für die Orte Ulmet, Erdesbach, Oberalben, Rathsweiler, Altenglan, Patersbach, Dennweiler-Frohnbach, Eschenau und St. Julian mit Obereisenbach.

Religiöse Verhältnisse


Turm aus dem Mittelalter - Barockes Kirchenschiff

Heilig Kreuz Kapelle

Ulmet war mit der Flurskapelle schon lange vor der Reformation ein kirchlicher Mittelpunkt im Glantal. Herzog Ludwig II. begann im Herzogtum Zweibrücken 1523 die Reformation einzuführen. Zur reformierten Pfarrei Flurskappeln gehörten im Jahre 1538 außer Ulmet die Orte Brücken (untergegangen), Dennweiler-Frohnbach, Erdesbach, Erzweiler, Gumbsweiler, Oberalben, Pielsbach (jetzt Teil von Ulmet), Rathsweiler, Ulmet und Welchweiler. 1609 hatte die Pfarrei neben Huffersweiler (später Ortsteil von Erzweiler) noch den alten Umfang. Von 1639 bis 1671 war Altenglan samt Bedesbach (mit dem untergegangenen Sulzbach) und Friedelhausen mit Ulmet vereinigt. Von 1639 bis 1652 wurde auch Patersbach von Ulmet aus versehen. Die reformierte Pfarrei gehörte ursprünglich zur Inspektion Lichtenberg, kam 1815 zur Inspektion Limbach und 1820 zum Dekanat Kusel. Im Verlaufe der beiden letzten Jahrhunderte schieden als letzte folgende Orte aus dem Kirchspiel Ulmet aus: Erzweiler 1816, Gumbsweiler 1820, Dennweiler-Frohnbach 1909, Oberalben 1920 und Welchweiler 1956, so dass heute zur Pfarrei nur noch die Orte Ulmet, Erdesbach und Rathsweiler gehören.

Die Flurskapelle ist eine so genannte Feldkirche. Solche Feldkirchen wurden abseits von Siedlungen erbaut und dienten mehreren umliegenden Orten als Pfarrkirche. Erbaut wurde sie im Jahre 1091 und ist damit eine der ältesten Kirchen im Glantal. Vom ursprünglichen Gebäude steht jedoch nur noch der romanische Turm. Das heutige Kirchenschiff ist das dritte an ihrem Platz. Die Kirche wird erstmals in einer Urkunde des Klosters Remigiusberg als "Capella" im Jahre 1124 erwähnt, erschien aber zuvor ohne genaue Jahresangabe auch in dem Polyptique des Klosters Saint Remi in Reims. Im Turm hängen zwei Bronzeglocken. Die größere wurde 1469 gegossen, wiegt 550 kg und hat einen unteren Durchmesser von 97 cm. Die kleinere Glocke wurde 1743 gegossen, wiegt 255 kg und hat 78 cm Durchmesser. Beide Glocken überstanden wegen ihres hohen Alters die Demontage und Einschmelzung in beiden Weltkriegen.

Das Gotteshaus. einschließlich der es umgebenden Friedhofsanlage mit den beiden aus Anlass der Union von reformierter und lutherischer Kirche im Jahre 1818 am Friedhofseingang gepflanzten Linden. ist seit 1953 als Natur- und Kulturdenkmal geschützt.

Auf dem Friedhof bei der Flurskapelle wurden früher die Verstorbenen der zur Pfarrei gehörenden Orte Ulmet, Rathsweiler, Erzweiler, Gumbsweiler, Welchweiler, Erdesbach, Oberalben mit Mayweilerhof und Frohnbach mit Frohnbacherhof bestattet. Aus diesem Verband schieden im Laufe der Jahrhunderte, infolge Anlage eigener Friedhöfe, fast alle o.a. Gemeinden aus, so dass heute nur noch die Verstorbenen aus Ulmet und Rathsweiler in Ulmet beigesetzt werden.

Wiewohl die Zahl der Katholiken verhältnismäßig klein war, entstand 1873 die Herz-Jesu-Kirche, ein kleines katholisches Gotteshaus, auch für die Christen der römisch-katholischen Konfession in vielen umliegenden Orten. Es steht auf einer kleinen Anhöhe nördlich des Dorfes. (7. Juli 1873 Grundsteinlegung, 27. Juni 1875 erste Glocke, 10. August 1875 feierliche Einweihung).

Bevölkerung

Eine Zählung liegt aus dem Jahre 1490 vor mit 51 Steuerpflichtigen (nicht Einwohner). Im Jahre 1609 wurden 259 Einwohner gezählt. Für die Zeit von 1638 bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts liegen örtlich keine exakten Einwohnerzahlen vor. Erst 1802 zählte man 362 Einwohner, und der Anstieg setzte sich kontinuierlich fort. Bedingt durch Auswanderungen nach den USA und nach Südosteuropa kam es jedoch in der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer Abwärtsbewegung. Zwischen dem Ende des deutsch-französischen Krieges und der Jahrhundertwende stagnierte die Einwohnerzahl infolge der Abwanderung in Industriegebiete, ebenso nach dem Ersten Weltkrieg. Bei der letzten Volkszählung vor dem Zweiten Weltkrieg im Mai 1939 hatte Ulmet 754 Einwohner, und der Anstieg setzte sich fort. Ab 1978 verkleinerten sich vorübergehend lediglich die Einwohnerzahlen, da Auspendler nicht mehr am Wohnort, sondern am Arbeitsplatz gezählt wurden. Danach kam es wieder zu einem kontinuierlichen leichten Anstieg. Hinsichtlich der Konfessionen stellten die Protestanten die überwiegende Mehrheit dar. Die Katholiken konnten im Laufe der Zeit ihren prozentualen Anteil leicht verbessern. Zeitweise waren fast 10 Prozent der Bewohner Juden. Ihre Zahl ging jedoch schon im 19. Jahrhundert beständig zurück, vor allem durch Abwanderungen in die Industriegebiete.

Ulmet war vor dem 30jährigen Krieg die größte Gemeinde im mittleren Glantal. Diese Stellung konnte es bis in die Hälfte des 19. Jahrhunderts halten. Dies war ausschließlich auf eine gesunde Landwirtschaft zurückzuführen. Mit Einsetzen der Industriealisierung verlor Ulmet diese Stellung. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte ein Abfall der Einwohnerzahl nicht zuletzt durch die "Landflucht" der Jugendlichen. Die Zählung der Pendler am Arbeitsplatz benachteiligte die Heimatgemeinden und damit die Familienwohnsitze der Wochenendpendler auch bei der Zuteilung von Mitteln aus dem Investitionsstock und der Einkommensteuerumlage.

Aus dem früheren intakten Bauerndorf mit mehreren gutbetuchten Ökonomen und vielen Kleinbauern (so genannten Kuhbauern) und einer verhältnismäßig großen Anzahl Handwerkern, wurde die Gemeinde im Zuge der Industriealisierung, und dies besonders rasant nach den beiden Weltkriegen, zu einem Wohnort für Pendler, Rentner und Pensionäre sowie Arbeitnehmer in Dienstleistungsberufen. Den Niedergang der Landwirtschaft konnte auch das mit hohem finanziellen Aufwand (1,3 Millionen DM) in den Jahren 1968 bis 1974 durchgeführte klassische Flurbereinigungsverfahren nicht aufhalten. Nur noch ein landwirtschaftlicher Betrieb (Aussiedlerhof) betreibt Ackerbau im Haupterwerb. Nebenerwerbsbetriebe bestehen nur noch wenige. Auch die früher bekannte Viehzucht wird nicht mehr ausgeübt.

Schule

Schon im Jahre 1559 errichtete der erste in Ulmet tätige reformierte Pfarrer Anton Priol (auch der große Priol genannt) die Kirchspielschule in Ulmet. Es war eine der ersten Schulen weit und breit. Der erste Lehrer war der Sohn Abraham des Pfarrers Priol. Sämtliche Kinder der Kirchspielgemeinden besuchten zu diesem Zeitpunkt diese Schule in Ulmet. Das Schulhaus stand gegenüber dem Pfarrhaus, rechts vom Eingang zum Friedhof, war zugleich Wohnhaus des Lehrers. Im Jahre 1624 erwarb die Kirchengemeinde für 200 Gulden ein "Wohnhäuslein", das auch der Unterrichtung der Kinder diente. Die Lage des Hauses ist nicht überliefert, muss aber in der Ortslage von Pielsbach gewesen sein. 1778 erbaute die Kirchenschaffnei Kusel das "Alte Schulhaus" mit Lehrerwohnung, im Volksmund auch "Unteres Schulhaus" genannt, in der Theodor-Zink-Straße. Im Jahre 1865 ließ die politische Gemeinde das Haus zur Gewinnung weiteren Raums für Lehr- und Wohnzwecke aufstocken. In diesem Haus wurde im Jahre 1871 der bekannte pfälzische Heimatforscher Theoder Zink geboren, dessen Vater Friedrich zu diesem Zeitpunkt an der Ulmeter Schule unterrichtete.

Bis zum Jahre 1843 hatte Ulmet nur eine einklassige Schule. Die ständig steigende Schülerzahl erforderte die Errichtung einer zweiten Schulstelle. Das im Jahre 1823 erbaute neue Rathaus wurde für die Aufnahme umgebaut und hieß fortan im Volksmund "Die große Schule".

Schon vor dem ersten Weltkrieg war die Unterbringung der Schulklassen in den beiden zur Verfügung stehenden Gebäuden unzureichend. Dies war zurückzuführen auf die mittlerweile erfolgte Einrichtung der 8. Klasse, die Steigerung der Einwohner- und damit Kinderzahl und das Fehlen von Schulhöfen bei beiden Gebäuden.

Es dauerte aber noch lange, bis im Jahre 1958 das neue Schulhaus im nördlichen Ortsteil bezogen werden konnte. Nur wenige Jahre konnten alle 8 Klassen diese Schule besuchen. Durch das Schulgesetz von 1974 trat an Stelle der alten "Volksschule" die "Grund- und Hauptschule". Ulmet wurde Sitz der Grundschule Ulmet/Erdesbach, wobei jeweils zwei Klassen sich die Schulhäuser in Erdesbach und in Ulmet teilten.

Seit dem Jahre 2000 sind im Schulhaus Ulmet (mit Anbau eines Kindergartens für die Gemeinden Ulmet, Erdesbach, Niederalben und Rathsweiler) alle Grundschulklassen vereinigt.

Brauchtum

In Ulmet wird seit Jahrhunderten von Dienstag bis Donnerstag nach dem Gallustag (16. Oktober) das Gallusfest gefeiert, eines der ältesten Volksfeste in der Pfalz. Dieses Fest feierten früher alle zum Kirchspiel gehörenden Gemeinden, die inzwischen jedoch der modernen Zeit ihren Tribut zollten und an Wochenenden zur Sommerszeit ihre Kerwe oder Kirchweih feiern. Nur Ulmet allein hält aus Gründen der Tradition an dem überlieferten Brauchtum unbeirrt fest. Sogar die Billigheimer, die früher an de gleichen Tagen wie die Ulmeter ihren gleich alten " Purzelmarkt " feierten, verlegten ihr Fest auf ein Wochenende in der wärmeren Jahreszeit. Wenn der Gallusmarkt auch nicht mehr die gleich Bedeutung für die Landbevölkerung hat wie früher, so finden sich auch heute doch noch einige tausend Besucher in dem alten Glandorf ein, um mit Freunden, Bekannten und Verwandten zu feiern.

Sehr großen Zuspruch findet neuerdings auch das seit 1981 am zweiten Wochenende im August stattfindende Hammelfest. An den Kennzeichen der beim Festplatz geparkten Kraftfahrzeuge ist ersichtlich, daß Besucher aus der ganzen Pfalz, dem Saarland und dem Rhein-/Main-Gebiet an diesen Tagen dem Schafhalterverein Mittleres Glantal und der Fremdenverkehrsgemeinde Ulmet mit seinen weithin bekannt guten Speiselokalen und Gastwirtschaften ihre Aufwartung machen.

Das am 3. Juniwochenende auf dem Marktplatz vor der Gallushalle stattfindende Dorffest soll seinen gemütlichen Charakter behalten und nicht zu einem Rummelfest werden. Der Platz wird von der Gemeinde besucherfreundlich hergerichtet und mit Buden der örtlichen Vereine bestückt. Essen und Trinken, Gemütlichkeit und Fröhlichkeit, Musik und Gesang tragen zur Unterhaltung bei und fördern die Dorfgemeinschaft.

Am Pfingstsonntag feiert die evangelische Kirchengemeinde in Pfarrhof und Gemeindehaus ihr jährliches Gemeindefest. Hierzu stellen sich bei Unterhaltung, Speise und Trank nicht nur die Gemeindeglieder, sondern auch auswärtige Gäste in fröhlicher Runde ein. Ein Dritte Welt-Laden bereichert das Angebot.

Seit über zwei Jahrzehnten feiert der Angelsportverein "Angelfreunde" auf dem Gelände "Rotenhöh" an seinem Vereinshaus im Juli sein weithin bekanntes Fischerfest.

Vereinswesen

Einen wesentlichen Beitrag zur Pflege des dörflichen Gemeinschaftsgeistes leisten die 11 örtlichen Vereine. Ihre Arbeit umfasst viele Lebensgebiete. Lied- und Musikgut wird gepflegt durch den ältesten örtlichen Verein, den im Jahre 1862 gegründeten Gesangverein "Germania", dem im Jahre 1967 ein Jugendblasorchester angeschlossen wurde. Der körperlichen Ertüchtigung widmen sich der Sportverein (1919), der| Tennisclub (1978) und der Turnverein (1863/1981). Der Heimatverein (1950) macht mit der Geschichte des Heimatortes bekannt und weitet das Gesichtsfeld seiner Mitglieder durch allgemeine Vorträge sowie Besichtigungsfahrten in die nähere und weitere Umgebung. Die Frauen treffen sich im Evangelischen Frauenbund (1928) und dem Landfrauenverein (1952). Hier tauschen sie ihre Erfahrungen aus, lernen für die tägliche Arbeit in Küche, Haus und Beruf. Vorträge verschiedenster Art runden die Frauenarbeit ab. In den Nöten des Alters und der Krankheit hilft der Krankenpflegeverein (1949). Der Schafhalterverein Mittleres Glantal (1980) berät seine Mitglieder und hilft ihnen bei der Pflege und Absatz ihrer Tiere und dem Verkauf der Wolle. Ohne die Schafe wären unsere Brachflächen schon verwildert. Der 1968 gegründete Angelsportverein "Angelfreunde" ist ein Verein, der große Mittel in den Festplatz auf "Rotenhöh" investiert hat. Seine Mitglieder freuen sich nicht nur über ein paar Fische, die sie fangen, sondern sie erheben auch laut ihre Stimme gegen die fortschreitende Verschmutzung der Gewässer. Ein Gewässer-Lehrpfad wurde gemeinsam mit den Sportfreunden aus Erdesbach geschaffen. Bleibt noch die Reservistenkameradschaft, in der sich Reservisten der Bundeswehr zusammengeschlossen haben, um die bei der Bundeswehr begründete Kameradschaft, auch mit Reservisten anderer Nationen, zu erhalten.

Gesundheits- und Sozialwesen

Für die medizinische Versorgung stehen im Umkreis von 10 Kilometern Ärzte aller Fachrichtungen sowie das Westpfalzklinikum in Kusel zur Verfügung. Mehrere Apotheken bestehen im Umkreis von 5 Kilometern. Außerdem wird die häusliche Krankenversorgung durch die Schwestern der Sozialstation Kusel/ Altenglan wahrgenommen. Altersheime stehen in Kusel, Lauterecken, Wolfstein und Meisenheim zur Auswahl.

Wirtschaft

Die Gemeinde war bis nach dem Ersten Weltkrieg als Sitz des Schultheißen und später der Bürgermeisterei für die umliegenden Orte geschäftlicher Mittelpunkt. Eine größere Anzahl Handwerker- und sonstiger Gewerbebetriebe waren im Ort ansässig. Vorherrschend war das Dorf, mit seiner großen und fruchtbaren Gemarkung, aber von der Landwirtschaft und Viehzucht geprägt. Im Zuge der Industrialisierung siedelten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Ziegelhütte (1890), eine Gerberei (1872) und eine Maschinenfabrik (1853) an. Letztgenannte hatte im Ersten Weltkrieg durch die Herstellung von Waffen und Munition mit bis zu 70 Beschäftigten ihre Blütezeit. Ab der Nachkriegszeit beschränkte man sich auf den Handel und die Reparatur von Maschinen und Geräten für Landwirtschaft und Gewerbe. Eigene Patente für Maschinen verschiedenster Art blieben ungenutzt. Der Betrieb ging 1985 ein. Ebenso schon im Jahre 1957 die Rotgerberei, welche vorwiegend Ober- und Sohlleder herstellte. Schon im Jahre 1918 war das Ende der Ziegelhütte gekommen.

Nach 1945 kam fast das gesamte Gewerbe zum Erliegen und auch für die Landwirtschaft war das Ende gekommen. Derzeit besteht nur noch ein Vollerwerbsbetrieb und die Zahl der Nebenbetriebe kann man an einer Hand abzählen. Es erfolgte eine Landflucht großen Ausmasses. Gerade die jüngsten Bewohner wanderten erwerbs- und berufsbedingt in die Industriezentren ab. Die Übrigen, vor allem früher in der Landwirtschaft Tätigen fanden Beschäftigung bei den Stationierungsstreitkräften und der Bundeswehr in Kusel, Baumholder, Ramstein und Kaiserslautern. Viele Fachhandwerker pendeln täglich ins benachbarte Saarland und sogar bis nach Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg. Heute ist der Ort nur noch Wohnsitzgemeinde für Arbeiter und Angestellte. Infolge der staatlichen Anerkennung des Ortes als Fremdenverkehrsgemeinde entstand eine vorbildliche Gastronomie mit Übernachtungsmöglichkeiten. Durch Ausweisung eines Gewerbegebietes ist es gelungen, einige Handwerksbetriebe neu anzusiedeln und durch Ausweisung mehrerer Bebauungsgebiete konnten rund 50 junge Familien als Neubürger gewonnen werden.

Verkehr

Die heutige B 420 wurde im 19. Jahrhundert als Staatsstraße erbaut. Sie führte früher durch den an Engpässen reichen Ort und wurde zum Segen der Ortsbewohner in den Jahren 1937/38 im Zuge der Befestigung der westlichen Reichsgrenze (Westwallbau) um die Ortslage verlegt. Die durch den Ort führende Straße wurde sodann als Kreisstraße 29 abklassifiziert. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute der Kreis Kusel den nach dem Mayweilerhof führenden Feldwirtschaftsweg zur Kreisstraße 25 mit einer durchgehenden Verbindung über Blaubach nach Kusel aus.

Die Eisenbahn, einst strategische Bahn des Kaiserreichs, erbaute man in den Jahren 1902 bis 1904. Der erste Zug auf dieser Strecke fuhr am l. Mai 1904. Die Bahnlinie hat zwischen Staudernheim und Altenglan keine Bedeutung mehr, denn der letzte Triebwagen befuhr am Freitag, dem 31. Mai 1985 die Glantalbahn und im Sommer des selben Jahres kam auch der Güterverkehr zum Erliegen. Wenig später wurde der zweite Gleiskörper einschließlich des Schotterunterbaues entfernt. Das Bahnhofsgebäude einschließlich eines Teils des Bahnhofsgeländes wurde im Jahre 1995 an einen Privatmann verkauft. Seit dem Jahre 2000 wird die Glantalbahn zwischen Altenglan und Staudernheim für den Draisinenverkehr genutzt, was zu einer Belebung des Fremdenverkehrs geführt hat.

Bedeutende Persönlichkeiten

Drum, Jacob

Drum, Jacob (* 17. 2. 1810 Ulmet  +  22. 1. 1883 Ulmet)
Hufschmied und Heimatdichter. Galt zu seinen Lebzeiten als geistiges Sprachrohr des Glantales und hinterließ zwei Bände mit Gedichten über Land und Leute sowie über Gedanken zur Zeit. Er war Demokrat und Bekenner der Revolution von 1848.

Drumm, August

Drumm, August (* 26. 5. 1862 Ulmet  +  21.10.1904 Solln bei München)
Professor, Bildhauer am Bayerischen Königshof. Als sein bedeutendstes Werk gilt das Friedensdenkmal auf dem Werderberg bei Edenkoben (1899). Er war Schöpfer folgender beachtenswerter Denkmale: Kriegerdenkmal in Ingolstadt, Grabmal seiner Eltern auf dem Ulmeter Friedhof (1896), Grabmal der Familie Buhl in Deidesheim (1900), Palatia auf der Luitpoldbrücke in München, Bildschmuck am bayerischen Südportal des Reichstagsgebäudes in Berlin, Wittelslbacher Brunnen in Zweibrücken (1903), Kopf eines germanischen Kriegers im Hof der Kreisverwaltung Kusel, inzwischen auf dem Platz vor der Gallushalle in Ulmet aufgestellt.


August Drumm

Grabmal Drumm, Flurskapelle Ulmet

Alter Germane, Marktplatz Gallushalle

Drumm, Ernst

Drumm, Ernst (* 15. 2. 1897 in Ulmet +  26. 2. 1954 in Zweibrücken)
Gewerbelehrer und Historiker, Stadtarchivar und Betreuer des Kirchenschaffnei-Archives in Zweibrücken. Konservator des Heimatmuseums der Stadt Zweibrücken. Verfasser zahlreicher Schriften und Bücher historischen Inhaltes.

Drumm, Paul

Drumm, Paul (* 29.06.1901 in Ulmet   + ? in Speyer)
Direktor der Berufsschule Speyer. Regionalhistoriker, Verfasser des Buches "Ulmet, ein Dorf im Wandel der Zeit" (1981).


Drumm, Paul (1971)

Preuel, Adam

Preuel, Adam (* etwa 1590    +  1661 in Bremen)
Professor der Theologie, Sohn des Ulmeter Pfarrers Anton Preuel. Verfasser mehrerer theologischer Schriften erbaulichen Inhaltes.

Zink, Theodor

Zink, Theodor (* 29. 9. 1871 Ulmet    +  31.10.1934 Kaiserslautern)
Lehrer, Heimatforscher und Regionalhistoriker. Eröffnete das nach ihm benannte Museum in der Steinstraße zu Kaiserslautern.

Nachweise

Verfasser: Hugo Grub
Redaktionelle Bearbeitung: Ernst Schworm
Literatur:
Cappel, Otto: Die wilde Frau von Ulmet, in: Westrichkalender Kusel 1995, S. 147.
Cappel, Otto: Ein vergessener Heimatdichter [Carl August Fickeisen], in: Westrichkalender Kusel 1960, S. 55-57.
Debus, Karl Heinz: Das große Wappenbuch der Pfalz, Speyer o. J.
Dietrich, Franz: Der Zeppelin über Ulmet, in: Westrichkalender Kusel 1977, S. 110-111.
Drumm, Paul: Wie einst es war, ein Dorf im Wandel; gewidmet meinem Heimatort Ulmet und dem Glantal, Speyer 1981.
Drumm, Paul: Die Brücke, in: Westrichkalender Kusel 1986, S. 46-49.
Fischer, Joachim: Der Apparat, in: Westrichkalender Kusel 1974, S. 110-111.
Grabowski, Michael: Die Schafhaltung im Landkreis Kusel und der Schafhalterverein Mittleres Glantal Ulmet, in: Westrichkalender Kusel 1993, S. 189-190.
Gras, Claus P.: Winterliche Begegnung mit dem Brückerberg, in: Westrichkalender Kusel 1979, S. 105-107.
Grub, Hugo: 450 Jahre Kappeler Brücke bei Ulmet, in: Westrichkalender Kusel 1993, S. 118-121.
Grub, Hugo: Ulmet, ein Blick zurück. Eine Gemeindebesichtigung vor 130 Jahren, in: Westrichkalender Kusel 1993, S. 118-121.
Grub, Hugo: Protestantisches Schulgut Ulmet, in: Westricher Heimatblätter Jg. 26 (1995), S. 33-46.
Grub, Hugo: Die Ulmeter Rathausuhr, in: Westrichkalender Kusel 1995, S. 107-111.
Grub, Hugo: Carl August Fickeisen, ein Heimatdichter von der Nachwelt fast vergessen, in: Westrichkalender Kusel 1998, S. 159-169
Hinkelmann, Daniel: Ulmeter Kirchen- und Schulnachrichten aus dem 18. Jahrhundert, in: Westricher Heimatblätter Jg. 7 (1976), S. 38; Jg. 12 (1981), S. 182-183.
Jung, Heinz Jürgen: Das Hammelfest, in: Westrichkalender Kusel 1994, S. 26-27.
Klinck, Holger: Die Nachkriegsentwicklung der Gemeinde Ulmet, in: Westricher Heimatblätter Jg. 28 (1997), S. 100-111.
Korb, Albert: Im Dorf vor 70 Jahren, in: Westrichkalender Kusel 1985, S. 81-84.
Paul, Roland: Schmied, Dichter und Demokrat - Zur Erinnerung an Jacob Drumm aus Ulmet, in: Westrichkalender Kusel 1996, S. 138-139.
Sportverein Ulmet 1919 (Hg.): Inteam, offizielles Vereinsmagazin des SV Ulmet 1919 e.V.
Stirnemann, Johannes: Germanischer Krieger in Kusel, in: Westrichkalender Kusel 1984, S. 131-132.
Quellen:
Protestantische Pfarrbeschreibungen Ulmet (1921) durch Pfarrer Rieder.
Ratsprotokolle der Gemeinde Ulmet.